Familienkonferenz 2011
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Burg Hanstein
Die Burg Hanstein ist eine frühmittelalterliche Burgruine bei Bornhagen im thüringischen Landkreis Eichsfeld und gilt als eine der größten Burgruinen Mitteldeutschlands. Die Ruine liegt in der Nähe des Dreiländerecks Thüringen...
Familienkonferenz 2013
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'Der Medicus' - Drehort Burg Hanstein
500 hoffnungsvolle Nachwuchs-Schauspieler strömten im Frühjahr 2012 nach Heiligenstadt zum großen Ca...
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Rückkehr zum Hanstein - Thüringer Allgemeine / 19. März 2008

Bevorstehendes Burgjubiläum lockte Eichsfelder Heimatkundler zur ehemaligen Grenzfeste

Die Burg Hanstein ist nicht nur für unzählige Touristen ein Anziehungspunkt, auch Historiker und Heimatfreunde beschäftigen sich immer wieder mit der alten Grenzfeste. So hat auch der Verein für Eichsfeldische Heimatkunde schon mehrfach seine Jahreshauptversammlung im Umfeld der Burg abgehalten. Jetzt trafen sich die Heimatkundler im Wirtshaus "Klausenhof", um Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr zu halten.

von Hannes RAABE

BORNHAGEN.
Peter Anhalt begrüßte als Vorsitzender des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde (VEH) rund 90 Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Rittersaal des Gasthauses unterhalb des Hansteins. Anlass für die Wahl des Ortes für die Jahreshauptversammlung war ein rundes Jubiläum der Burg: Immerhin 700 Jahre wird der beeindruckende Bau 2008.
In seinem Rechenschaftsbericht gab Anhalt einen Einblick in die Arbeit des Vorstandes des VEH, der mit aktuell 465 Mitgliedern noch immer zu den größten Geschichtsvereinen in Thüringen gehört. Als Schwerpunkte nannte er dabei wie in jedem Jahr die Planung der Veranstaltungen und die Herausgabe des Eichsfeld-Jahrbuches. Der 15. Jahrgang desselben war im Dezember 2007 im alten Rathaus in Heiligenstadt während einer Autorenkonferenz vorgestellt worden. "Erstmals konnten wir dabei dank der Förderung des Landkreises Eichsfeld unseren Autoren ein kleines Buchpräsent überreichen", freute sich Anhalt. Für dieses Jahr kündigte der Vereinsvorsitzende neben dem Jahrbuch noch zwei weitere Publikationen an. So befänden sich derzeit das vom Arbeitskreis Heimatgeschichte vorbereitete Eichsfeldlexikon ebenso in der Endphase wie ein Buch des Mackenröders Torsten Müller mit dem Arbeitstitel: "Flüchtlinge und Vertriebene im Eichsfeld".
Nach den üblichen Regularien begann Vorstandsvize Josef Keppler seinen Vortrag über die Geschichte der Burg Hanstein zwischen ihrer 600- und 700-Jahr-Feier mit einer "dröhnenden Fanfare". Allerdings nur im übertragenen Sinn, denn er rezitierte jene Worte aus einem 100 Jahre alten Gedicht, welches zu den Feierlichkeiten auf der Burg im Jahr 1908 geschrieben worden war. Im Verlauf seines eineinhalbstündigen Vortrages zeichnete er das Bild einer Burg, die - wie kaum eine zweite - von den politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts betroffen war. Keppler erinnerte an die Restaurierungsmaßnahmen, die bereits im Vorfeld der 600-Jahr-Feier durch die Familie von Hanstein initiiert worden waren. Aber er berichtete auch über die Anstrengungen der Denkmalpfleger im Kreis Heiligenstadt, die seit den 1980er Jahren mit viel Cleverness und Geschick den Verfall der Burg zu stoppen versuchten. "Manchmal mussten wir dabei auch Wege gehen, die um einiges von dem abwichen, was uns die übergeordneten Behörden eigentlich zugestanden hatten", erzählte Keppler aus eigenem Erleben.
Auch nach den politischen Umbrüchen ging die Sanierung von "Mitteldeutschland schönster Burgruine", wie sie schon früher genannt wurde, weiter. Josef Keppler nannte Zahlen, Fakten und Namen, sodass am Ende ein klares Bild entstand von dem, was sich auf und um den Hanstein im vergangenen Jahrhundert ereignet hat.
Von dessen heutigem Zustand hatten sich einige Vereinsmitglieder zuvor bei einer Führung durch die Burg überzeugen können. Vorstandsmitglied Elmar Golland sorgte für die Erläuterungen vor Ort.
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