Burg Hanstein
Die Burg Hanstein ist eine frühmittelalterliche Burgruine bei Bornhagen im thüringischen Landkreis Eichsfeld und gilt als eine der größten Burgruinen Mitteldeutschlands. Die Ruine liegt in der Nähe des Dreiländerecks Thüringen...
hinzugefügt 17.02.2014
'Der Medicus' - Drehort Burg Hanstein
500 hoffnungsvolle Nachwuchs-Schauspieler strömten im Frühjahr 2012 nach Heiligenstadt zum großen Ca...
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Hinzugefügt am 17.02.2014

'Der Medicus' - Drehort Burg Hanstein

500 hoffnungsvolle Nachwuchs-Schauspieler strömten im Frühjahr 2012 nach Heiligenstadt zum großen Casting für Noah Gordons “Der Medicus”. Für die Dreharbeiten wurden hunderte Statisten gesucht (und gefunden) – überwiegend helle Hauttypen und Rothaarige.

Drei Drehtage lang waren die Komparsen dann Ende Juni 2012 auf der beeindruckenden Burgruine Hanstein in Bornhangen (Thüringen) mit dabei.

Dazu wurde Burg Hanstein dann zum Leidwesen von Medien und Autogrammjägern hermetisch abgesperrt. Stars wie Emma Rigby, Tom Payne und Stellan Skarsgaard sollten nur auf Filmcrew und Statisten treffen. „Weil die Burg in den vergangenen Zeiten nicht saniert wurde, ist sie so attraktiv“, sagte Mario Apel, Bürgermeister der Gemeinde Bornhagen, der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen.

Reich werden konnten die Komparsen des Historiendramas dabei freilich nicht. Für zehn Stunden Herumlaufen in der Filmkulisse gab es 52 Euro plus Überstundenzuschläge.

Mit Hilfe von allerlei Kulissen doubeltdie Burg dabei das London des 11. Jahrhunderts mit seinen verwinkelten Gassen. Dort lernt der Waisenjunge Rob Cole im ersten Viertel des 11. Jahrhunderts bei einem Bader neben allerlei Taschenspielertricks auch die Heilkunst.

Nach dem Tod des Baders beschließt Rob, zum weltberühmten Heiler Ibn Sina (im Westen bekannt als Avicenna, gespielt von “Ghandi”-Darsteller Ben Kingsley) ins persische Isfahan zu reisen und dort weiterzulernen.

Wobei es gar nicht so einfach ist dort hin – und anschließend wieder heil mitsamt Geliebter auf die britische Insel zurückzukommen…


Dass Burg Hanstein – einst ein Raubritternest – noch so authentisch aussieht, verdankt sie der Tatsache, dass sie nach der Zerstörung durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg nicht mehr dauerhaft bewohnt war.

Teile der Burg wurden vorübergehend als Gefängnis genutzt. Wegen der Nähe zur innerdeutschen Grenze quartierten sich im Kalten Krieg Beobachter der DDR-Grenzruppen im Nordturm ein.

Der Film hat sich nach wenigen Tagen an die Spitze der deutschen Kinocharts gesetzt. Die Statisten dürfen sich freuen, voraussichtlich bei einem Welterfolg (auf englisch: “The Physician”) mitgespielt zu haben.

Das mittelalterliche England sah in den Augen des Filmteams wohl tatsächlich aus, wie Mitteldeutschlands idyllische Fleckchen heute. Die Dreharbeiten begannen im Juni 2012 auf Burg Querfurt, neben den Szenen auf Burg Hanstein wurde außerdem im Harz bei Elbingerode und in Quedlinburg gedreht (wo zuletzt Szenen für “Das Kleine Gespenst” spielten).

Weitere Aufnahmen entstanden in Berlin, Köln und im sonnigen Marokko, das als Persien-Ersatz herhielt.

Zum Drehort Burg Hanstein schreibt die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine: “Dreharbeiten zu “Der Medicus”: Burg Hanstein ist abgeschottet” und ““Der Medicus”: Dreharbeiten auf Burg Hanstein”
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